Bienen – und Insektenschutz geht uns alle an!
Schon seit vielen Jahren bemühen wir uns um den Erhalt und den Fortbestand dieser wichtigen Helfer. Doch nicht jeder im Neustädter Land hat den Platz oder die Möglichkeit, sich für bodenbürtige Insekten, Hummeln und Co. einzusetzen.
Dabei können wir Ihnen helfen. Denn ab sofort bieten wir Ihnen „Blühpatenschaften“ auf einer unserer landwirtschaftlich genutzten Flächen an. Statt Mais anzubauen lege ich für Sie einen Blühacker mit ein und mehrjährigen heimischen Blütenmischungen an, damit Biene Maja u.v.a.m. auch noch nach der Rapsblüte reichlich Nektar finden.
Für uns ist dies auch nicht neu!
Angefangen hat es auf meinem Betrieb mit Blühstreifen entlang von Feldfrüchten. Leider ist es den Insekten nicht wirklich dienlich. Diese Variante wurde im Folgejahr in echte Biotope geändert. Hierbei versuche ich die Flächen so zu legen, dass vernetzte Biotope durch die gesamte Gemeinde entstehen. Unsere Wildbienen können nicht so große Distanzen zurücklegen, wie z.B. die großen Nutzbienen und damit es keine Verluste im Bestand gibt dürfen die Blühfelder nicht zu weit auseinander liegen. Dies wird oft vergessen. Auch ist es sehr wichtig, dass wir früh im Jahr blühende Felder für die Hummeln anbieten. Aus diesem Grund habe ich auch Felder mit mehrjährigen Blühmischungen ausgesät. Es erfreut aber nicht nur unsere Insekten. Auch die Häsin und das kleine Rehkitz haben ihre Freude. Diese Vielfalt in der Hagener Gemarkung wurde erst durch unsere Paten möglich. Herzlichen Dank. In diesem Jahr wird es bei mir auf 14 Feldern bunt Blühen und es wird auch wieder einen „Hagener Blühwanderweg„ geben. ..
Variante A:
Blühfläche(n) von 110m² „einjährig“ vom 01.Mai bis mindestens Oktober oder bis zum Frühjahr für 47.-€ p.a..
Der Preis beinhaltet:
- Vorbereitung und Aussaat der Parzellen
- Ein bis zwei geführte Touren zu den Blühfeldern.
- Als kleine Wanderung, oder Radtour und eventuell auch per Kutsche*
- 250g Blütenhonig, aus der Hagener Gemarkung.
- Karte „Hagener Blühwanderweg“
Unsere Blühpaten 2021
| Parzelle Nr. | Name Pate |
| 1 | Wolfgang Schröter |
| 2 | Wolfgang Schröter |
| 3 | Elke Saar |
| 4 | Dorothee Hahn |
| 5 | Dorothee Hahn |
| 6 | Barbara Prezewowsky |
| 7 | anonymer Förderer |
| 8 | anonymer Förderer |
| 9 | anonymer Förderer |
| 10 | M. + H. Wolgast |
| 11 | anonymer Förderer |
| 12 | Charly Schatz-Wanek |
| 13 | Charly Schatz-Wanek |
| 14 | Jessica Finke |
| 15 | Jessica Finke |
| 16 | Gritt Neumann |
| 17 | Benjamin Neumann |
| 18 | Christine Neumann |
| 19 | Familie Schmettkamp |
| 20 | Dietmar Pulver |
| 21 | MM anonyn |
| 22 | MM anonyn |
| 23 | MM anonym |
| 24 | Lina, Anne u. Michael |
| 25 | Daniela Quardt |
| 26 | Charlett Richter |
| 27 | Jim Engelmann |
| 28 | Bela Rodrigues |
| 29 | Margit Horst |
| 30 | Kathrin Götze |
| 31 | U. Merkel |
| 32 | Brigitte Fuchs |
| 33 | |
| 34 | |
| 35 | |
| 36 | |
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Aktion „Feldvogelinsel“ ab nächste Seite.
Die ersten Arbeiten auf der Blühfläche ( 2021 )
Am 4. Mai began die Arbeit auf der Fläche mit einem Grubber, der die Erntereste des Vorjahres einarbeitet, damit es bei der Saat nicht stört und der Boden sich besser erwärmt.
Die Saat
Erst am 6. Mai traute ich mich die Aussaat vorzunehmen. Hatte gehofft, dass es etwas wärmer wird, denn der April war schon viel zu kalt und der Mai jetzt leider auch. Gefühlt werden die Jahre immer extremer. Mal viel zu heiß und trocken und dann wieder viel zu kühl oder zu nass. Aber der Regen tat gut und war auch ganz wichtig. Nun hoffe ich, dass es bald „normal“ warm wird und verbleibe mit freundlichen Grüßen Ihr Bauer Heiner Kahle
Unser Betrieb nimmt an der EU Förderung teil.